DBBL: Trotz klasse Leistung mit Niederlage in die Winterpause

 TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt verlieren trotz einer ihrer besten Saisonleistungen gegen das Spitzenteam Eisvögel USC Freiburg mit 81:87 (47:48)

 Vor der mageren Kulisse von gerade mal 50 Zuschauern boten die TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt am vergangenen Samstag zum Jahresabschluss eine ihrer besten Saisonleistungen gegen den Favoriten aus dem Breisgau.
Von Beginn an gingen die TOWERS ein hohes Tempo, wirkten konzentriert und mutig. Annika Netter war nicht zu bremsen, sorgte für 6 Punkte in den ersten dreieinhalb Minuten während die beiden Nordamerikanerinnen Jen Mocanu und Kathryn Verboom danach groß auftrumpfen konnten:
Jeweils drei Dreier und insgesamt 23 Punkte servierten beide bis zur Viertelpause (31:23 - Mocanu 12, Verboom 11).
Das zweite Viertel war umkämpfter, die Eisvögel bekamen die Distanzschützinnen der TOWERS besser unter Kontrolle und konnten so Punkt um Punkt aufholen ehe sie eine Minute vor der Halbzeitpause per Dreier ausgleichen (45:45) und mit einem anschließenden Dreipunktespiel (Korb plus Freiwurf) erstmals in mit 45:48 Führung gingen. Diese verkürzte Mocanu kurz vor der Sirene noch zum 47:48 Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die TOWERS, dass sie gegen ein Topteam mithalten können und an einem Heimsieg glaubten. Bis Mitte des Viertels fielen wenig Punkte und die TOWERS konnten die zurückeroberte Führung bis zur 28. Minute verteidigen, als die Eisvögel wieder in Front gingen (59:60). Kurios dabei war, dass die Gäste neun Punkte in Folge nur durch Freiwürfe erzielten, denn gefühlt etwas zu oft ließen die guten Unparteiischen Hakan Senkesen und Katharina Möhn die Freiburgerinnen an die Linie.
Mit 63:67 ging es in den Schlussabschnitt.
Dabei gelang es den Gästen ihren Vorsprung zu verteidigen und sogar bis zur 37. Minute auf zehn Punkte auszubauen (70:80).  
Wer nun befürchtete, die TOWERS würden aufgeben und sich hängen lassen wurde schnell eines besseren belehrt: Erst verkürzte Annika Netter per Dreipunktespiel auf 73:80 ehe sie die Chance hatte, nach einem unsportlichen Foul – geahndet mit zwei Freiwürfen und Ballbesitz für die TOWERS – weiteren Boden gut zu machen. Leider verfehlten beide Versuche das Ziel.
Bis auf 77:80 kamen die TOWERS knapp zwei Minuten vor Ende heran, doch zwei Freiwürfe der Eisvögel zum 79:84 sorgten kurz vor Schluss für die endgültige Entscheidung.



Für die TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt spielten:
Yasminn Akele, Tasnimm Akele, Pippa Faul (5 Punkte / 1 Rebound), Bibi Helmig,  Anja Jalalpoor (5 / 5), Jen Mocanu (24 / 3), Annika Netter (21 / 7), Marla Ruf (- / 3), Kat Verboom (26 / 5), Wiebke Wilhelm













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